Vortrag über britische Geopolitik, das amerikanische Jahrhundert, die Interessen des Finanzkapitals und die Macht der Kriegspropaganda. Ein Abend über historische Kontinuitäten, die gegenwärtige Aufrüstung und die Frage, ob Europa noch einen eigenen Weg zum Frieden finden kann.
Von Christian Witt · 11. Oktober 2026
Man trifft den 80-jährigen Wolfgang Effenberger überall dort, wo über Frieden und Konflikte gesprochen wird. Auf Friedensfestivals, Symposien und diesmal im Berliner Sprechsaal. Der KulturKreis Pankow hatte ihn im Rahmen der Reihe „Denkraum“ zu einem Vortrag über den Weg in den Ersten Weltkrieg und seine Parallelen zur Gegenwart eingeladen.
Was zunächst nach Geschichtsunterricht klang, wurde eine Reise durch mehr als hundert Jahre Machtpolitik, militärische Planungsstäbe, Geheimdiplomatie, internationale Finanzinteressen und schließlich bis in die Köpfe der Menschen, die dieser Tage wieder auf einen „großen Krieg“ vorbereitet werden.
Seine entscheidende Frage lautet: Welche langfristigen Machtinteressen, wirtschaftlichen Abhängigkeiten und militärischen Strategien schaffen jene Verhältnisse, unter denen ein offener Krieg schließlich als unvermeidlich erscheint?
Der vollständige Beitrag ist in der unten verlinkten Erstveröffentlichung zu lesen.
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